Mitglied werden

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Mitglieder sind nicht nur Konsumenten von Inhalten, sondern Mitwirkende an einem gemeinsamen Wissens- und Entwicklungsprozess. Sie erhalten Zugang zu Entwicklungsberichten, neuen Modellen, Projektideen, Diskussionen, Kooperationen, Entwicklungsräumen und gemeinschaftlichen Umsetzungsprozessen.

Gleichzeitig sollen Mitglieder Fähigkeiten wie Kritikfähigkeit, Kommunikation, Beobachtungsgabe, das Erkennen von Zusammenhängen, gemeinschaftliches Denken, Friedensbewusstsein und verantwortungsvolle Mitgestaltung weiterentwickeln.

Beitragskosten und wofür ein Member etwas beiträgt

Der Mitgliederbeitrag finanziert nicht nur den Zugang zu Wissen. Er trägt zugleich zur Entwicklung neuer Bildungsinhalte, Projekte, Netzwerke, Veranstaltungen, Entwicklungsräume und gemeinschaftlicher Umsetzungen bei.

Die Beitragshöhe soll selbst Teil des offenen Entwicklungsprozesses sein und kann von den Members kommentiert und kritisiert werden. In den bisherigen Unterlagen ist vorgesehen, den Beitrag jeweils mit dem Wachstum der Mitgliedschaft und dem daraus entstehenden EIN-Verständnis erneut zu prüfen und anzupassen.

Vorgehensweise für Raumgeber und Stoffgeber

Raumgeber stellen physische, soziale oder digitale Räume zur Verfügung, in denen Wissen vermittelt, getestet, erlebt und gemeinsam weiterentwickelt werden kann. Stoffgeber bringen Inhalte, Beobachtungen, Erfahrungen, Fragestellungen, Fälle, Modelle oder gesellschaftliche Themen ein, die im Rahmen von SYSTHEMATIK untersucht und strukturiert werden können.

Beide Rollen bedeuten nicht, dass eingebrachte Räume oder Inhalte ungeprüft übernommen werden. Sie werden in den gemeinsamen Entwicklungsprozess eingeordnet, in ihrem Kontext verstanden und hinsichtlich Funktion, Wirkung, Verantwortung und möglicher Weiterentwicklung geprüft.

Verhalten und Verantwortung

Von Mitgliedern wird erwartet, dass sie Inhalte zuerst ernsthaft studieren, bevor sie diese kritisieren, und dass sie Nicht- oder Unverständnis authentisch und sachlich äussern. Kritik, emotionale Reaktionen und auch Druck dürfen vorkommen, sollen jedoch nicht dazu dienen, Menschen abzuwerten, Fronten zu verstärken oder destruktive Dynamiken gegenseitig anzustacheln.

Verantwortung bedeutet auch, eigene Fehler und destruktive Handlungen erkennen und benennen zu können. Mitglieder sollen lernen, sich gegenseitig zu regulieren, hinter Konflikten den bestehenden Verständnisbedarf zu erkennen und vorhandene Fähigkeiten zunehmend für gemeinschaftliche Entwicklung einzusetzen.