Verständniswerkstatt

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SYSTHEMATIK Bewusstsein System Mensch

1 ) BEWUSSTSEIN

KÖRPER – WAHRNEHMUNG – GEIST

Der Mensch erlebt sich als Einheit, obwohl in ihm unterschiedliche Funktionsbereiche zusammenwirken. Der Körper bildet die materielle Lebens- und Regulationsgrundlage, der Geist verarbeitet Information, und über die Wahrnehmung treffen inneres Erleben und äußerer Lebensraum im gegenwärtigen Erleben zusammen. Körper und Geist sind damit unterscheidbar, aber nicht voneinander isoliert.

Was ein Mensch wahrnimmt, beeinflusst, womit sich sein Geist beschäftigt. Was der Geist daraus macht, beeinflusst wiederum, wie ein Mensch handelt, entscheidet und weiter vorgeht. Bewusstsein entwickelt sich damit im fortlaufenden Zusammenspiel von Wahrnehmen, Verarbeiten, Erfahren und Handeln.


BEWUSST – UNBEWUSST

„Bewusst“ gehört heute zu unserem alltäglichen Sprachgebrauch: bewusst leben, bewusst entscheiden, bewusst kommunizieren oder sich bewusst ernähren. Gleichzeitig bestehen zu fast allen diesen Bereichen unterschiedliche und teilweise gegensätzliche Auffassungen darüber, was überhaupt richtig, gesund, sinnvoll oder angemessen ist.

Wer beispielsweise sagt: „Ich ernähre mich bewusst“, sagt deshalb zunächst noch nicht, dass er weiß, welche Ernährung tatsächlich richtig ist. Er sagt vielmehr etwas über sein eigenes Verhältnis zu dem, was er sich über das Thema Ernährung angeeignet hat.

In der SYSTHEMATIK erhält be-wusst deshalb einen engen Bezug zu Wissen, das sich in unserem Be-Sitz befindet und von uns be-arbeitet wird. Denn wer davon ausgeht, dass sein Wissen noch Entwicklungspotenzial – noch „Luft nach oben“ – besitzt, versteht, dass man grundsätzlich nicht bewusst leben, sondern nur laufend bewusster werden kann.

Und gerade darin liegt auch die zentrale Entwicklungsbewegung: Je mehr ein Mensch über sich, andere und die Welt erfährt, desto häufiger muss er sein bisheriges Wissen auch überarbeiten.

Das eigene Wissen und das damit verbundene Verständnis entwickeln sich nicht primär über ihre Anwendung. Wissen und Verständnis entwickeln sich über ihre fortwährende Über-Prüfung und Be-Arbeitung.

Themenbezogene Beiträge und Kritiken:

  • Funktionalitäts-Forschung: Die effizienteste Form des geistigen Fortschritts **
  • Bewusstsein, der eigene Bewusstseinszustand und dessen Entwicklung **

Forschung und Modelle:

  • Das kleine, funktionale Körper-Wahrnehmungs-Geist-Modell **
  • Das grosse Bewusstseinsmodell inkl. SYSTHEMATIK (Funktions- und Themenerklärung) ***

    Wortlabor:
  • Bewusstsein

Themenbezogene Praxisformate:


* Hinweis: Beiträge werden in Kürze verlinkt.
** Hinweis: Beiträge werden bis Ende September 2026 verlinkt.
*** Hinweis: Beiträge werden bis spätestens Ende Oktober 2026 verlinkt.

Verständniswerkstatt
Übersicht der Themenbereiche 1. Bewusstsein Bewusstsein entwickelt sich im fortlaufenden Zusammenspiel von Wahrnehmen, Verarbeiten, Erfahren und Handeln. 2. Wahrnehmungsräume Was ein Mensch wahrnimmt, geschieht im Selbst, im Miteinander oder in der gemeinsamen Umwelt – und diese Räume wirken fortlaufend ineinander. 3. Ineinandergreifende Wahrnehmungsfunktionen ** Huld, Duld und Schuld bestimmen, wohin sich Aufmerksamkeit

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