Verständniswerkstatt

Verständniswerkstatt

In der Verständniswerkstatt werden Modelle, Erklärungen, Berichte und Zusammenhänge zu grundlegenden menschlichen und gesellschaftlichen Themen entwickelt und dargestellt.

Im Zentrum stehen insbesondere jene Themen, bei denen unterschiedliche Wissensgebiete, Weltanschauungen und gesellschaftliche Gruppen zu widersprüchlichen Erklärungen gelangen und dadurch häufig mehr Unverständnis als gemeinsames Verständnis entsteht.

Dabei richtet sich der Blick bewusst nicht nur auf die Punkte, an denen Wissenschaft, Philosophie, Religion, Spiritualität, Psychologie, Gesellschaft oder andere Wissensräume miteinander im Widerspruch stehen.

Besonders interessant ist das, worin sie sich trotz ihrer unterschiedlichen Sprachen und Erklärungsmodelle gleichen.

Denn gerade dort, wo wenig gestritten wird und Unterschiede nicht laut aufeinandertreffen, liegen häufig Zusammenhänge, die von mehreren Seiten längst beschrieben oder beobachtet werden, ohne bisher zu einem gemeinsamen Verständnis verbunden worden zu sein.

Die Verständniswerkstatt macht solche Verbindungen sichtbar und entwickelt daraus neue Modelle und Erklärungen für Mensch, Leben, Entwicklung und gesellschaftliches Zusammenleben.

Werkstatt-Übersicht
1. Bewusstsein Bewusstsein entwickelt sich im fortlaufenden Zusammenspiel von Wahrnehmen, Verarbeiten, Erfahren und Handeln. 2. Wahrnehmungsräume Was ein Mensch wahrnimmt, geschieht im Selbst, im Miteinander oder in der gemeinsamen Umwelt – und diese Räume wirken fortlaufend ineinander. 3. Ineinandergreifende Wahrnehmungsfunktionen Huld, Duld und Schuld bestimmen, wohin sich Aufmerksamkeit richtet, wie Fortbestand

Praxisberichte und Methoden

Praxisberichte erklären, was bei Veranstaltungen, Projekten, Entwicklungsprozessen und der Anwendung einzelner Modelle und Methoden tatsächlich beobachtet wurde. Sie sollen zeigen, welche Reaktionen, Muster, Schwierigkeiten, Lernprozesse und Veränderungen in der realen Anwendung entstehen.

Modelle und Methoden werden dabei nicht nur vorgestellt, sondern auf ihre Funktion und Wirkung geprüft. Was funktioniert, soll nachvollziehbar beschrieben werden; was nicht funktioniert oder unerwartete Resultate erzeugt, wird nicht verschwiegen, sondern als Grundlage für eine Verbesserung genutzt.