Wissensfilterung und Qualifizierung

Wissensfilterung und Qualifizierung

Heute besteht die Herausforderung häufig nicht mehr darin, zu wenig Wissen zur Verfügung zu haben, sondern darin, aus einer enormen Informationsmenge das Wesentliche erkennen, einordnen und sinnvoll nutzen zu können.

Genau hier setzt die Wissensfilterung von SYSTHEMATIK an.
Sie untersucht unter anderem:

  • Was ist die eigentliche Kernaussage einer Information?
  • Welche unterschiedlichen Begriffe und Erklärungen beschreiben im Kern denselben Zusammenhang?
  • Was davon ist für das menschliche Leben tatsächlich relevant?
  • Welches Wissen benötigt grundsätzlich jeder Mensch?
  • Welches Wissen ist nur für bestimmte Tätigkeiten oder Fachbereiche relevant?
  • Welches Wissen ist interessant, besitzt aber kaum praktische Bedeutung?
  • Welche Aussagen widersprechen sich bereits in sich selbst oder führen zu keinem nachvollziehbaren Erkenntnisgewinn?
  • Welche Informationen schaffen Orientierung – und welche erzeugen vor allem zusätzliche Verwirrung?

Wissensfilterung bedeutet damit auch, aus einem grossen Informationsvolumen Quintessenzen, Kernbotschaften, wiederkehrende Mechanismen und grundlegende Zusammenhänge herauszuarbeiten.

Aus hundert unterschiedlichen Formulierungen können beispielsweise sehr ähnliche Beweggründe, Bedürfnisse oder Funktionszusammenhänge hervorgehen. Wer den zugrunde liegenden Mechanismus versteht, muss nicht mehr jede einzelne Formulierung als vollständig neue Information behandeln.

Die Wissensqualifizierung geht einen Schritt weiter. Sie ordnet Wissen danach ein, welche Bedeutung, Nachvollziehbarkeit, praktische Relevanz und gesellschaftliche Tragfähigkeit es besitzt und welchen Prüfungs- und Entwicklungsweg es bereits durchlaufen hat.

Dabei wird Wissen nicht einfach aussortiert oder bewertet, ohne den Massstab dafür offenzulegen. Warum etwas gefiltert, zusammengeführt oder einer bestimmten Wissensqualität zugeordnet wird, muss selbst nachvollziehbar erklärt werden.

Wissensqualifizierung

Bei der Wissens-Qualifizierung wird geprüft, welchen Entwicklungsstand eine Aussage oder ein Modell tatsächlich erreicht hat. Dabei wird unterschieden zwischen einer Idee, einer Beobachtung, einer nachvollziehbaren Hypothese, einem praktisch geprüften Modell und Wissen, das bereits wiederholt zu funktionierenden Ergebnissen geführt hat.

Nicht jede interessante Aussage soll dadurch vorschnell als allgemeingültiges Wissen erscheinen. Die Qualifizierung macht transparent, was bereits verstanden und geprüft wurde, wo noch Fragen offen sind und an welcher Stelle weitere Praxis, Kritik oder Forschung notwendig ist.